Konzert zum Palmsonntag in Koblenz-Vallendar

Samstag, 24. März 2018 um 17 Uhr
Konzert zum Palmsonntag in der
Pilgerzentrale Schönstatt

Giovanni Battista PERGOLESI
Stabat Mater für Sopran, Alt, Orgel and Orchester

Joseph HAYDN
Die letzten Worte des Erlösers
„Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze“ für Streichorchester (1787)

Wolfgang Amadeus MOZART
„Laudate Dominum“ für Sopran und Orchester KV 339

Susanna Martin, Sopran Astrid Defauw, Mezzo-soprano

JUNGE PHILHARMONIE KÖLN
Dirigent:VOLKER HARTUNG


Giovanni Battista Pergolesi, einer der größten Barockkomponisten wurde nur 26 Jahre alt. Während seines kurzen Lebens kannte er nur das Scheitern und allenfalls Teilerfolge seiner musikalischen Schöpfungen. Sein berühmtes „Stabat Mater“ schuf er im Jahre seines Todes, als er bereits sehr geschwächt war. Pergolesi's Werk wurde zu einem der Vorbilder religiöser Musik überhaupt.
Jeder, der das „Stabat Mater“ von Pergolesi hört, findet darin eine wunderbare Arbeit der „heiligen Kammermusik“. Und der italienische Komponist Vincenzo Bellini sprach vom Werk seines Vorgängers als einem „göttlichen Gedicht des Schmerzes“.
Zweifellos hat das „Stabat Mater“ den Nachruhm von Pergolesi gesichert. Dessen unvergänglicher Ruhm ging von Frankreich aus, wo es seit 1749 häufig mit triumphalem Erfolg gespielt wurde.
Die Sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuze komponierte Joseph Haydn im Jahre 1787. Es handelt sich um eine Passionsmusik für Orchester. Thematisch bezieht sich das Werk auf die Sieben letzten Worte Christi. Es entstand als Auftragskomposition für eine Gemeinde in Cádiz in Spanien.
Der Auftrag lautete, sieben meditative Sätze zu komponieren, einen für jedes der letzten Worte Jesu. Haydn selbst erklärte dieses großartige Werk für eines seiner gelungensten.


Seit über 40 Jahren präsentiert die Junge Philharmonie Köln ihrem Publikum neben symphonischen Meisterwerken ausgewogene und besinnliche Programme aus dem reichen Repertoire der Sakralwerke großer Meister. Unter ihrem Dach ist eine einzigartige Plattform entstanden, die jungen Profis die immer seltener werdende Gelegenheit bietet, über die Grenzen ihres Studiums und Berufslebens hinaus an außergewöhnlichen Konzert-Projekten teilzunehmen. Sie wird durch Junge Philharmonie Köln e.V., einen als gemeinnützig anerkannten Trägerverein geführt, der die Mission des Orchesters als musikalischer Botschafter einer friedvollen Welt durch die Integration zahlreicher ausländischer, in Deutschland lebender junger Künstler unterstützt.

Informationen:
www.junge-philharmonie-koeln.com
www.jpk-musik.com
sowie:
Junge Philharmonie Köln e.V.
St.-Poler-Str.10
D-59581 Warstein
email: junge-philharmonie-koeln@web.de


Reservierung und Vorverkauf:
Pilgerzentrale Schönstatt, Am Marienberg 1, Vallendar
Rathaus der Stadt Vallendar, Rathausplatz 5, Vallendar
www.ticket-regional.de - 0651 - 97 90 70 • Haarmoden Hahn, Löhrstr. 56, Vallendar
Buchhandlung Reuffel, Löhrerstr. 92, Koblenz
Alte Apotheke, Hellenstr. 21, Vallendar
www.eventim.de – 01805 – 57 00 70
Einlass und Restkarten an der Tageskasse ab 16.00 Uhr

Symphoniekonzert in der Kölner Philharmonie 2018

Plakat.Koeln


Von Köln nach St. Petersburg und Moskau:

Musik am Hof des Zaren

Volker Hartung und die Junge Philharmonie Köln begrüßen ihr Kölner Publikum


Mit ihrem traditionellen Sinfoniekonzert in der Kölner Philharmonie unternimmt die Junge Philharmonie Köln in diesem Jahr eine Klangreise nach Russland. Das kaiserliche St. Petersburg war höchst kunstsinnig, dabei vor allem von Frankreich beeinflusst. Und so sprach man am Zarenhof und in den gebildeten Kreisen ganz selbstverständlich französisch - Leo Tolstoi’s Monumentalepos „Krieg und Frieden“ schildert dies zu Beginn seines beispiellosen Romans.

So inspiriert gehen wir am 22. Februar 2018 auf unsere musikalische Reise, wobei den dramatischen Beginn des Programms die Ouvertüre zu Giuseppe Verdi’s »Macht des Schicksals« bildet, die der italienische Meister im Jahre 1862 für das Opernhaus des Zaren schrieb und höchstselbst dort uraufführte. Es folgt Sergei Rachmaninoff’s erstes Klavierkonzert in fis-moll, das der geniale Komponist erst 17-jährig in den Jahren 1890/91 während seines Studiums am Moskauer Konservatorium schrieb. Das selten aufgeführte, großartige Werk steht seinen beiden bekannteren Klavierkonzerten in nichts nach – es sprüht nur so von Leidenschaft, Klangreichtum und Melodienvielfalt.

Mit der Oper „Ein Leben für den Zaren“ gelang es Michael Glinka 1836, eine eigenständige russische Musik zu schaffen und so wird sie als erste russische Oper angesehen. Die herrliche Ouvertüre eröffnet den zweiten Teil des Programms.
Es folgt die Orchestersuite aus dem berühmten Ballett „Der Schwanensee“ von Peter Tschaikowsky. Angeregt zu dem Werk wurde der bei uns über alle Maßen geliebte Komponist durch einen Besuch der bayrischen Königsschlösser. Nach zunächst mäßigem Erfolg 1877 in Moskau wurde die bis heute maßgebliche Inszenierung am 17. Februar 1895 durch das kaiserliche Ballett unter Marius Petipa am Marinskij-Theater in Sankt Petersburg aufgeführt, um seitdem als erfolgreichstes aller Ballette seinen Siegeszug um die Welt anzutreten. Und so entschied sich Tschaikowski im Jahre 1882, Teile seiner Ballettmusik zu einer Konzertsuite umzuformen. Sie enthält die schönsten Melodien des Balletts und wird darum bis heute in allen Konzertsälen der Welt gespielt.

Volker Hartung dirigiert und moderiert das Konzert, während Oleg Poliansky am Klavier der Solist des Abends ist. Zum Abschluss des Abends entfachen dann wie immer die jungen Virtuosen des Orchesters ein festliches Feuerwerk an Zugaben.

Termin:

22.02.2018 Donnerstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Bischofsgartenstraße 1
Köln

Das Programm:

MUSIK AM HOF DES ZAREN
 
Oleg Poliansky,  Klavier
 
Junge Philharmonie Köln
Volker Hartung,  Dirigent
 
Giuseppe Verdi
Ouvertüre aus „La forza del destino“ (Die Macht des Schicksals) (1862)

 
Sergej Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 1 (1890–91, rev. 1917)
Vocalise für Orchester


 
PAUSE
 
Michail Glinka
Ouvertüre aus: „Ein Leben für den Zaren“ ("Žizn' za carja") (1834–36, rev. 1837)

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Lebedinoe ozero op. 20 (1875/76)
Suite nach dem Ballett „Der Schwanensee“

 
Junge Philharmonie Köln
Dirigent: Volker Hartung


… und Virtuose Zugaben!


Karten sind erhältlich bei: Köln-Ticket