Symphoniekonzert in der Kölner Philharmonie 2018

Plakat.Koeln


Von Köln nach St. Petersburg und Moskau:

Musik am Hof des Zaren

Volker Hartung und die Junge Philharmonie Köln begrüßen ihr Kölner Publikum


Mit ihrem traditionellen Sinfoniekonzert in der Kölner Philharmonie unternimmt die Junge Philharmonie Köln in diesem Jahr eine Klangreise nach Russland. Das kaiserliche St. Petersburg war höchst kunstsinnig, dabei vor allem von Frankreich beeinflusst. Und so sprach man am Zarenhof und in den gebildeten Kreisen ganz selbstverständlich französisch - Leo Tolstoi’s Monumentalepos „Krieg und Frieden“ schildert dies zu Beginn seines beispiellosen Romans.

So inspiriert gehen wir am 22. Februar 2018 auf unsere musikalische Reise, wobei den dramatischen Beginn des Programms die Ouvertüre zu Giuseppe Verdi’s »Macht des Schicksals« bildet, die der italienische Meister im Jahre 1862 für das Opernhaus des Zaren schrieb und höchstselbst dort uraufführte. Es folgt Sergei Rachmaninoff’s erstes Klavierkonzert in fis-moll, das der geniale Komponist erst 17-jährig in den Jahren 1890/91 während seines Studiums am Moskauer Konservatorium schrieb. Das selten aufgeführte, großartige Werk steht seinen beiden bekannteren Klavierkonzerten in nichts nach – es sprüht nur so von Leidenschaft, Klangreichtum und Melodienvielfalt.

Mit der Oper „Ein Leben für den Zaren“ gelang es Michael Glinka 1836, eine eigenständige russische Musik zu schaffen und so wird sie als erste russische Oper angesehen. Die herrliche Ouvertüre eröffnet den zweiten Teil des Programms.
Es folgt die Orchestersuite aus dem berühmten Ballett „Der Schwanensee“ von Peter Tschaikowsky. Angeregt zu dem Werk wurde der bei uns über alle Maßen geliebte Komponist durch einen Besuch der bayrischen Königsschlösser. Nach zunächst mäßigem Erfolg 1877 in Moskau wurde die bis heute maßgebliche Inszenierung am 17. Februar 1895 durch das kaiserliche Ballett unter Marius Petipa am Marinskij-Theater in Sankt Petersburg aufgeführt, um seitdem als erfolgreichstes aller Ballette seinen Siegeszug um die Welt anzutreten. Und so entschied sich Tschaikowski im Jahre 1882, Teile seiner Ballettmusik zu einer Konzertsuite umzuformen. Sie enthält die schönsten Melodien des Balletts und wird darum bis heute in allen Konzertsälen der Welt gespielt.

Volker Hartung dirigiert und moderiert das Konzert, während Oleg Poliansky am Klavier der Solist des Abends ist. Zum Abschluss des Abends entfachen dann wie immer die jungen Virtuosen des Orchesters ein festliches Feuerwerk an Zugaben.

Termin:

22.02.2018 Donnerstag 20:00 Uhr
Kölner Philharmonie
Bischofsgartenstraße 1
Köln

Das Programm:

MUSIK AM HOF DES ZAREN
 
Oleg Poliansky,  Klavier
 
Junge Philharmonie Köln
Volker Hartung,  Dirigent
 
Giuseppe Verdi
Ouvertüre aus „La forza del destino“ (Die Macht des Schicksals) (1862)

 
Sergej Rachmaninow
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 fis-Moll op. 1 (1890–91, rev. 1917)
Vocalise für Orchester


 
PAUSE
 
Michail Glinka
Ouvertüre aus: „Ein Leben für den Zaren“ ("Žizn' za carja") (1834–36, rev. 1837)

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Lebedinoe ozero op. 20 (1875/76)
Suite nach dem Ballett „Der Schwanensee“

 
Junge Philharmonie Köln
Dirigent: Volker Hartung


… und Virtuose Zugaben!


Karten sind erhältlich bei: Köln-Ticket